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Wer benutzt einen Bürstenschleifer?

Nicht wenige Menschen stellen sich manchmal die Frage, wie die eine oder andere Oberfläche ihr Aussehen erhielt. Der glatt polierte Tisch, der Schliff eines Edelstahlgeländers oder der spiegelnde Lack eines restaurierten Oldtimers. Meist wurde hierfür in einem der erforderlichen Arbeitsgänge ein Bürstenschleifer verwendet.

Bürstenschleifer sind Geräte, die in sehr unterschiedlichen Ausführungen genutzt werden. Von der großen stationären Maschine, die beispielsweise in der Möbelindustrie oder im Anlagenbau eingesetzt wird, bis zum handgeführten Gerät, mit dessen Hilfe der Handwerker vor Ort auf der Baustelle oder in der Werkstatt eine Vielzahl von Aufgaben bewältigt.

So findet sich der Bürstenschleifer beim Lackierer, der damit alte Farbreste oder Unterbodenschutz entfernt, genauso wie beim Trockenbauer, der damit Wände abschleift oder beim Schlosser, der damit seine Werkstücke bearbeitet.

 

Der Oberflächen-Allrounder

Der Bürstenschleifer glänzt durch Vielseitigkeit. Eine ganze Anzahl verschiedener Bürsten, von Vinyl bis Edelstahl, genauso wie unterschiedliche Schleifaufsätze machen das Gerät zum Allrounder für die Industrie, das Handwerk wie ebenso den Heimwerker. Je nach Modell und gewähltem Werkzeug lassen sich große Flächen ebenso wie Rundungen, Rohre oder auch enge Winkel und Nuten bearbeiten. Die verschiedenen Hersteller wie Flex, Bosch, Makita oder Monti bieten hierzu leistungsfähige und zuverlässige Geräte an. Ob nun der Heimwerker einen alten Schrank sorgfältig und sauber abschleifen möchte oder der Metallbauer ein Edelstahlblech satinieren will, der Bürstenschleifer ist das dafür geeignete Gerät.

 

Richtig populär wurde der Bürstenschleifer als handgeführtes Gerät erst in den letzten Jahrzehnten. Dabei zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen dem Bürstenschleifer und anderen Geräten, die zur Oberflächenbearbeitung eingesetzt werden.

Wer Wert darauf legt, eine gleichmäßige und strukturierte Oberfläche zu erhalten, wird genauso zum Bürstenschleifer greifen wie Menschen, die bestimmte Beschichtungen von mehr oder weniger empfindlichen Oberflächen entfernen müssen.

So etwa im Bereich der Autofolierung, bei der Fahrzeuge statt mit einer Lackierung mit Kunststofffolien überzogen werden. Diese gut haftenden Folien müssen bei einem Wechsel wieder restlos entfernt werden. Um den darunter liegenden Original-Lack nicht zu beschädigen, kommen beispielsweise Bürstenschleifer mit Vinyl-Bürsten zum Einsatz. Diese rubbeln die Folie rückstandslos und ohne Gefahr für den Lack von der Karosserie.

 

Für Handwerk, Gewerbe, Industrie und do it yourself

Die Vorteile des Bürstenschleifers wissen inzwischen praktisch alle Gewerbe zu schätzen, die mit der Oberflächenbearbeitung in irgendeiner Weise zu tun haben. Herkömmliche Schleifgeräte oder auch Topfbürsten an Winkelschleifern zeigen sich vor allem gegenüber der Walzentechnik im Nachteil. Kein anderes Werkzeug kann mit der Gleichmäßigkeit der erzeugten Strukturen in den Oberflächen mithalten. Dabei hält sich die notwendige Erfahrungszeit zum Erlernen der richtigen Technik beim Führen des Bürstenschleifers in Grenzen.