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Bosch Bürstenschleifer

Die Robert Bosch GmbH ist fraglos ein technischer Riese. Mehr als 370.000 Menschen arbeiten weltweit für das Unternehmen, das sich in zahlreichen Sparten als führendes Unternehmen etablierte. Die 1886 gegründete Firma kann in der Elektrotechnik, der Anlagentechnik, dem Maschinenbau und der Werkzeugfertigung durchaus als Generalist bezeichnet werden, der einen großen Bereich in den jeweiligen Segmenten abdeckt.

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Im Segment der Bürstenschleifer hält sich die Spezialisierung der Bosch Werkzeuge in Grenzen. Die Anzahl der Geräte, die aktuell einzig und allein als Bürstenschleifer konzipiert sind, beschränkt sich auf ein Gerät im Heimwerkerbereich sowie ein Gerät aus der professionellen Metallbearbeitung, wobei der Bosch GSI 14 CE Professional ein Satinierer für Edelstahloberflächen ist.

Im Heimwerkerbereich werden die Bürstenschleifer durch den Bosch Schleifroller PRR vertreten, der mit verschiedenen Vorsätzen ausgestattet werden kann. Hier bietet Bosch jedoch eine große Vielfalt an Lamellenrollen und Schleifwalzen an, die in unterschiedlichen Breiten erhältlich sind.

Dadurch lassen sich vielfältige Aufgaben bewältigen. Während die Lamellenrollen darauf ausgerichtet sind, ebene Flächen zu bearbeiten, erlauben die Schleifwalzen den Einsatz an unebenen oder stark strukturierten Bereichen.

Neben den Lamellenrollen und Schleifwalzen, die quasi mit Schleifpapier in Lamellenform bestückt sind, findet sich im Zubehör für den PRR Schleifroller auch eine Bürste, deren Stahldrähte mit Messing beschichtet sind.

Überwiegend ist das Zubehör für die Bosch PRR für die Holzbearbeitung im Heimwerkerbereich gedacht. Mit der Bürste lassen sich zusätzlich Metallteile entrosten.

Bosch Bürstenschleifer

Der Bosch Bürstenschleifer überzeugt

Nicht mehr im Angebot von Bosch befinden sich die Vorgängermodelle der PRR, die Bürstenschleifer GEB sowie PEB. Eine Alternative bietet beispielsweise ein Makita Bürstenschleifer.

 

Topfbürsten statt Bürstenschleifer?

Bosch bietet sowohl im Heimwerker- wie im Handwerkerbereich für seine Winkelschleifer entsprechende Topfbürsten als Zubehör an, mit deren Hilfe beispielsweise Entrostungsarbeiten durchgeführt werden können.

Allerdings entsprechen diese Bürsten nicht wirklich dem Grundprinzip des Bürstenschliffs, da die rotierende Bürste vollflächig aufliegt und die Rotationsbewegung im Uhrzeigersinn erfolgt, während das eigentliche Schleifbürsten in Längsrichtung erfolgt und die Bürstendrähte der quer zur Schleifrichtung liegenden Bürste nur immer mit einem kleinen Teil die zu bearbeitende Fläche berühren.

Der Unterschied zwischen einer Topfbürste für einen Winkelschleifer und einem Bürstenschleifer oder Satinierer liegt im Schleifbild.

Zum einen wird durch das Schleifbürsten eine geradlinige Schleiffläche erzeugt. Zum anderen schleudert der Bürstenschleifer die abgetragenen Partikel sofort weg, sodass diese durch die Rotationsbewegung nicht selbst als Schleifkörper fungieren und so das Schleifbild negativ beeinflussen.

Bei einer lediglich im Winkelschleifer eingespannten Bürste kann dies durchaus der Fall sein. Natürlich haben die weitaus meisten Arbeiten, für die ein Bürstenvorsatz benötigt wird, mit der Entfernung von Rost oder Farbe zu tun.

Wer jedoch ein ordentliches Schleifbild benötigt, wird um den Bürstenschleifer nicht herum kommen, zumal der hierbei entstehende Untergrund so gleichmäßig ist, dass nachfolgende Arbeiten wie das Grundieren und Lackieren ein besseres Ergebnis zeigen. Dadurch können eventuell weitere Schleif- und Lackiervorgänge eingespart werden.

In der Vergangenheit bot die Firma Bosch für verschiedene Winkelschleifer aus ihrem Programm Anbauvorsätze an, mit deren Hilfe der Winkelschleifer zum Bürstenschleifer oder Satinierer umgerüstet werden konnte.

Dieses Zubehör findet sich aktuell nicht mehr im Programm. Dafür bieten verschiedene Händler und Hersteller universelle Vorsätze an, die auch auf Winkelschleifer von Bosch passen. Inwieweit hierbei die Gewährleistung neuer Bosch-Geräte beeinflusst wird, muss den jeweiligen AGB zum Gerät entnommen werden. Üblicherweise geben die Anbieter der jeweiligen Vorsätze an, für welche der zahlreichen Bosch-Winkelschleifer diese geeignet sind.

Das Gerät für Profis – der GSI 14 CE

Wer sich professionell oder zumindest semi-professionell mit der Bearbeitung von Metalloberflächen beschäftigt und hierbei wirklich gleichmäßige Strukturen benötigt, wird früher oder später einen richtigen Satinierer oder Bürstenschleifer ins Auge fassen, zumal der ständige Umbau des Winkelschleifers nicht unbedingt die beste Lösung darstellt.

Dafür bietet sich der bereits erwähnte Bosch GSI 14 CE Professional an. Das Gerät erlaubt die Aufnahme von Bürsten mit einer maximalen Breite von 100 mm. Die Nennaufnahmeleistung beträgt 1400 W und der Leerlaufdrehzahlbereich geht von 750 bis 3000 U/min. Mit einem Gewicht von 3,4 kg sorgt der GSI 14 CE fast schon selbst für ausreichenden Anpressdruck.

Im Weiteren erfolgt der Bürstenwechsel ohne zusätzliches Werkzeug. Im Lieferumfang enthalten sind zwei Schleifwalzen, Schleifpapier mit unterschiedlicher Körnung sowie eine Expansionswalze.

 

Fazit von dem Bosch Bürstenschleifer

Bezüglich des Designs ist der Bürstenschleifer GSI 14 CE wie ein Winkelschleifer aufgebaut, was vermutlich der bestehenden Programmstruktur geschuldet ist.

Der Nachteil hierbei ist, dass die Bürste nur einseitig befestigt ist und so der Anpressdruck auf die Länge der Bürste unterschiedlich ausfallen kann. Ob dies jedoch in der Realität ins Gewicht fällt, sei dahingestellt, da es hierbei ja nur geringfügig um das Abtragen von Material geht und mehrheitlich um ein gleichmäßiges Schleifbild.

Der Vorteil dieses Designs gegenüber Konkurrenzprodukten mit Gehäusen, die Hobelmaschinen ähneln, besteht darin, dass die bearbeitete Fläche sofort zu sehen ist und bei Fehlern in der Oberfläche unmittelbar reagiert werden kann.

Kein ganz unwichtiger Aspekt gerade bei Sichtflächen aus Edelstahl, die auf einer größeren Fläche eine begrenzte Korrektur kaum zulassen, ohne dass diese ins Auge fällt.